Palma for one semester

Monday, February 27, 2006

Ahora en Alemán

Hallo ihr Lieben,

ich habe wohl ausversehen meinen letzten Blog geloescht und da ich nun scheinbar doch den Stereotyp Frau (mit Technik koennen nur wenige umgehen) hin und wieder erfuelle, bin ich nicht im Stande, den Blog wieder herzustellen. Na ja, macht ja nichts. So lange ich meine Erinnerungen nicht ausversehen loesche, bin ich sicher in der Lage, den Blog in veraenderter, aktueller Form noch einmal zu schreiben!

Inzwischen habe ich mich in Palma schon etwas eingelebt. Die taegliche Busfahrt zur Uni wird zur Routine, im Supermercado um die Ecke kennt man mich bereits (Brot und Aepfel wurden mir geschenkt), in der Stadt trifft man stets Freunde und Bekannte und der Umgang in der WG wirkt taeglich vertrauter. Ich fuehle mich wohl hier und bin begeistert von der Herzlichkeit der Menschen.

Ich bin nun offiziell Studentin an der UIB und konnte heute frueh meinen Studentenausweis abholen. Zwar fehlt das letzte "n" bei meinem Nachnamen, aber ich schliesse mich einfach mal der spanischen Gelassenheit an und belasse es dabei, macht ja nichts!
Die erste Uniwoche verlief ein bisschen chaotich, aber eigentlich kennt man das auch von Berlin, also nichts neues. Mit meinen Kursen hier bin ich zufrieden. Ich denke, ich werde hier auch fuer mein Englischstudium einige hilfreiche Dinge lernen. Darueber hinaus habe ich durch Zufall ein Praktikum an einer katholischen Privatschule in Palma bekommen. Naechste Woche geht es los. Was genau ich machen werde? Unter anderem werde ich die Moeglichkeit haben, Deutsch und Englisch zu unterrichten. Auch den Bereich Sozialwissenschaften darf ich mir anschauen und dem Schulpsychologen ueber die Schultern gucken.

Freitag war ich auf meiner zweiten ERASMUS-Party. Was zeichnet so eine eigentlich Party aus? In erster Linie trifft man ERASMUS-Studenten aus vielen Teilen Europas, aber auch Einheimische sind in geringerer Zahl anzutreffen. Es herrscht eine grosse Vielfalt von Sprachen, was mich immer wieder aufs Neue begeistert. Die Menschen sind gut gelaunt und gluecklich. Enden tun die meisten Partys dann, wenn die Polizei unten vor der Haustuer steht. Das ist nicht weiter tragisch. Ich glaube, es geht einfach nur darum, dass im Haus Ruhe einkehrt, damit die anderen Bewohner wenigstens noch ein bisschen Schlaf bekommen. Hinterher geht man oft noch runter ans Meer, dort wo die meisten Clubs von Palma sind. Ich muss gestehen, zu diesem Teil der Geschichte kann ich mich noch nicht aeussern, aber eine Fortsetzung folgt bestimmt! ERASMUS-Partys finden zu genuege statt. Um nicht zu schnell muede davon zu werden, habe ich daher einen ruhigen Samstag abend im Kreise meiner Mitbewohner vorgezogen.

Der Sonntag war verregnet, also keine Anreize, vor die Tuer zu gehen. Statt dessen haben wir uns die Zeit mit Essen vertrieben. Zwischendrin einige Partien Schach (aufgrund meiner geringen Kenntnisse habe ich es hier jedoch vorgezogen, ein Buch in die Hand zu nehmen), ein gutes Buch, ein guter Film, ... und am Ende gabs selbst gemachte Tortillas, mmmhhh.

Heute beginnt eine neue Woche mit hoffentlich reichlich neuen Erlebnissen, um bald wieder zu schreiben!

Adiós amigos! Hasta luego.
Eure Conny

1 Comments:

At 2:34 AM, Blogger Conny said...

Hola buez de turingia,

claro conosco a ti! Es verdad, solo hay un buey que conosco y puede hablar español, gracioso. Lo siento, pero no tengo mucho práctica con escribir en español, entonces disculpe mis errores por favor!
Estoy disfrutando la vida aqui muchissimo! La gente son muy simpática y claro, el vino tinto es buenissimo!
¿Disfrutaste la viaje a los Alpes? Por favor, cuéntame todo sobre que passó!

Besos,
Conny

 

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